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Biografie & Werdegang

Antoine Monot

Charakterschauspieler, Regisseur und Unternehmer — seit über drei Jahrzehnten einer der vielseitigsten Akteure des deutschsprachigen Films.

Herkunft & Familie

Antoine Monot wurde am 22. Juni 1975 in Rheinbach, Nordrhein-Westfalen, geboren. Das Handwerk des Darstellens lag ihm buchstäblich in der Wiege: Sein Vater Jean-François Monot ist Komponist und Dirigent, seine Mutter Gisela Monot Schauspielerin. In einem Elternhaus, in dem Musik, Theater und Film zum Alltag gehörten, entwickelte er früh ein Gespür für Sprache, Figur und Szene.

Nach der Schulzeit an einer Waldorfschule zog es ihn in die Schweiz — zum Regiestudium an die renommierte Schauspielakademie Zürich (heute Zürcher Hochschule der Künste, ZHdK), wo er von 1990 bis 1993 studierte. Zürich wurde zur zweiten Heimat: Er erwarb die Schweizer Staatsbürgerschaft und lebt bis heute in einem deutsch-schweizerischen Kontext.

  1. 93

    Theaterjahre in der Schweiz

    Nach dem Studium sammelte Antoine Monot an den großen Bühnen der Deutschschweiz intensive Bühnenerfahrung — am Schauspielhaus Zürich, am Theater am Neumarkt und am Theater Basel. Diese Jahre legten das Fundament für seine spätere Arbeit als Charakterdarsteller: die Fähigkeit, komplexe Figuren mit Tiefe und Präzision zu entwickeln.

  2. 98

    Gründer Creative Artists Management AG

    1998 gründete er die Creative Artists Management AG (CAM), eine Schauspielagentur mit Sitz in der Schweiz. Bis 2002 baute er das Unternehmen als Vorstand auf — erste Erfahrungen an der Schnittstelle von Kunst und Unternehmerschaft.

  3. 99

    Kinodurchbruch: Absolute Giganten

    Der Film, der alles veränderte: In Sebastian Schippers Kultfilm „Absolute Giganten" (1999, X Filme Creative Pool) spielte Antoine Monot die Hauptrolle des Walter — einen jungen Mann in einer Nacht, in der sich Freundschaft, Abschied und Aufbruch kreuzen. Der Film gilt als Meilenstein des deutschen Autorenkinos. Zwei Jahre später folgte die internationale Anerkennung: Bester Darsteller beim Internationalen Filmfestival Sochi 2001.

  4. 01

    Prägende Kinoarbeiten

    Die frühen 2000er Jahre brachten eine Reihe prägender Produktionen. In Oliver Hirschbiegels Psychothriller „Das Experiment" (2001) war er in einer tragenden Nebenrolle zu sehen — ein Film, der international für Aufsehen sorgte und in Hollywood neu verfilmt wurde. Mit „Lammbock" (2001, Regie: Christian Zübert) bewies er sein Talent für komödiantische Charakterarbeit. Es folgten „Der Wixxer" (2004) und die Erfolgskomödie „Schwere Jungs" (2006, Marcus H. Rosenmüller) mit Hauptrolle.

  5. 05

    Zurich Film Festival

    2005 gründete Antoine Monot gemeinsam mit Partnern die Spoundation Motion Picture GmbH und damit das Zurich Film Festival (ZFF) — heute eines der bedeutendsten Filmfestivals im deutschsprachigen Raum. Als künstlerischer Leiter und Programmleiter prägte er das Festival bis 2009 maßgeblich. Ebenfalls 2009 folgte die Mitgründung der Zuckerfilm GmbH, einem weiteren Produktionsunternehmen.

  6. 12

    Initiator des Deutschen Schauspielpreises

    Eine Lücke in der deutschen Filmlandschaft: Es gab keinen Preis, der ausschließlich Schauspielerinnen und Schauspielern gewidmet war. Antoine Monot hatte die Idee 2010 — und setzte sie um. 2012 fand die erste Verleihung des Deutschen Schauspielpreises statt, seither jährlich vergeben durch den Bundesverband Schauspiel (BFFS), dessen stellvertretender Vorstandsvorsitzender er bis Ende 2022 war.

  7. 13

    Nationale Bekanntheit: Saturn “Tech-Nick”

    Von 2013 bis 2017 verkörperte Antoine Monot die Werbefigur „Tech-Nick" der Technikmarktkette Saturn — eine der präsentesten Werbekampagnen Deutschlands in diesem Zeitraum. Die Figur machte ihn einem Millionenpublikum bekannt, das seinen Namen vielleicht nicht kannte, sein Gesicht aber sofort wiedererkannte.

  8. 14

    Ein Fall für zwei & Schweizer Fernsehfilmpreis

    2014 übernahm Antoine Monot die durchgehende Rolle des Rechtsanwalts Benjamin “Benni” Hornberg in der ZDF-Krimiserie „Ein Fall für zwei" — eine Rolle, die er bis heute spielt. Im selben Jahr stand er im Cyber-Thriller „Who Am I" (Regie: Baran bo Odar) vor der Kamera, der internationalen Erfolg auf Netflix feierte. 2016 erhielt er für seine Rolle im Tatort „Ihr werdet gerichtet" den Schweizer Fernsehfilmpreis bei den 51. Solothurner Filmtagen.

  9. 15

    Buchautor & Kolumnist

    2015 erschien „Vertrauen Sie mir, ich tu's ja auch!" — ein Buch, das Antoine Monot gemeinsam mit Journalist David Denk verfasste. Seit 2004 schreibt er regelmäßig Kolumnen auf kolumnen.de; davor war er für das Jugendmagazin „Blond" tätig.

  10. 24

    Titelrolle: Behringer und die Toten

    Seit 2024 trägt Antoine Monot die RTL-Krimireihe „Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi" als Hauptfigur. Als Hauptkommissar Konrad Behringer ermittelt er in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Bamberg — eine Rolle, die er maßgeblich mitgeprägt hat. Die Produktion (Redseven Entertainment) zeigt Antoine Monot heute auf der Höhe seines Könnens: als Charakterdarsteller, der einen ganzen Abend trägt.

Auszeichnungen & Nominierungen

  • Bester Darsteller — Internationales Filmfestival Sochi 2001 (für Absolute Giganten)
  • Schweizer Fernsehfilmpreis 2016 — 51. Solothurner Filmtage (für Tatort: Ihr werdet gerichtet)
  • Nominierung Deutscher Comedypreis 2017 — Beste Sketch-Show (für Knallerkerle)
  • Vorauswahl Deutscher Filmpreis — Bester Hauptdarsteller (für Die blaue Grenze)