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Verfasst vor 3 Monaten
Antoine Monot, Jr., Sonntag den, 11. Juli 2010
OK, leicht haben wir es nicht, aber heute Abend, pünktlich zum WM Finale 2010 in Südafrika, spielt die ARD, so wie jeden Sonntag, den schon heiligen Tatort.
Und da ich, als Programmdirektor der ARD, am Finaltag auch keinen neuen Tatort verbraten würde, und die ARD anscheinend ähnlich denkt wie ich, strahlt Das Erste heute Abend um 20.15 Uhr die Wiederholung von “Der tote Chinese” unter anderem auch mit mir aus.
Verfasst vor 4 Monaten
Antoine Monot, Jr., Freitag den, 14. Mai 2010
Während in Berlin die LOLAS im Rahmen des Deutschen Filmpreises vergeben wurden, war ich in Benin, Afrika, und habe ein LOLA Festival durchgeführt. Es fing mit vielen Unwägbarkeiten an: Der Vulkan, dessen Namen nicht mal Korrespondenten des öffentlichen Fernsehens aussprechen konnten, verhagelte den Hinflug – und ich kam mit einer 3-tägigen Verspätung in Cotonou an.
Es war nicht mein erster Besuch in Afrika, und doch war er ganz anders als der vorherige. Wir produzierten fast zwei Monate in Kenia unseren Spielfilm SLOWPLAY – und was ich dort zu sehen bekam, war vor allem Armut. Hier fand ich diese Armut ebenfalls vor, aber ich hatte Kontakt mit einer breiten gebildeten Schicht von Beninern. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass ich diesmal nicht auf eigene Faust gereist bin, sondern im geschützten diplomatischen Rahmen. Aber diese Menschen zu sehen, die studiert und willens sind, ihr Leben zu meistern, ihre Situation zu verändern, das hat mich tief beeindruckt.
Die Deutsche Filmakademie organisierte, zusammen mit der Deutschen Botschaft und vielen Partnern, die „Semaine culturelles Allemandes“. Und ich durfte dort den deutschen Film repräsentieren. Eingeladen war eine Auswahl der nominierten Filme für die LOLA 2010. Wir zeigten von WÜSTENBLUME über DAS WEISSE BAND bis hin zu VORSTADTKROKODILE eine breite Auswahl.
Darüber hinaus durfte ich einen Tag lang beninische Schauspieler und Regisseure unterrichten. Das war eine ebenso unglaubliche Erfahrung. Benins Nachbarland Nigeria hat eine aktive, prosperierende und außergewöhnlich große Film- und Fernsehlandschaft – in Benin ist diese jetzt gerade im Aufbau begriffen. Aber, und genau das war die unglaubliche Erfahrung, sie knabbern an den gleichen Problemen wie wir: Die Schauspieler fragen sich, wie sie am Set sichtbar machen können, dass Schauspieler auch manchmal ein – wohlgemerkt innerliches – Objektiv wechseln müssen, um die gewünschte Leistung zu erbringen. Die Regisseure stellten mir die gleichen Fragen wie die Studenten der HFF München: Wie bringe ich Schauspieler dazu, dies und das zu tun. Und zwar so, dass es am Schluss auch noch wahrhaftig wird?
Ich glaube, dass dieses Seminar – hier sehr schön Atelier genannt – mit die spannendste Erfahrung war, die ich seit langem hatte. Ich zeigte den Teilnehmern dann Fatih Akins Film SOUL KITCHEN, der französisch untertitelt war. Und wissen Sie was? Diese Filmschaffenden, die in der Regel noch nie ihr Land, geschweige denn ihren Kontinent verlassen hatten, die weder Hamburg kennen noch Deutschland, diese Menschen lachten an genau den Stellen, an denen es der Film verlangt. Das war eine Erfahrung, die mir das Herz aufgehen ließ.
Im Anschluss analysierten wir gemeinsam vor allem das Spiel. Und es sind zwei Fragen, die mir im Kopf geblieben sind: Wie mache ich einen Film, der Humor und die Tragik betreffend, so universell ist wie am Beispiel von SOUL KITCHEN gerade erlebt? Und die andere Frage, die aber nicht von allen Teilnehmern geteilt wurde, war: Ist ihr Leben so schnell wie in diesem Film? Leben Sie in einem solchen Rhythmus?
Die Präsentation der nominierten LOLA-Filme verlief spannend und eindrucksvoll. Neben meiner Präsentation der Deutschen Filmakademie versuchte ich dem Publikum das deutsche Filmschaffen und vor allem die präsentierten Filme näher zu bringen.
Auch wenn ich der diesjährigen Preisverleihung in Berlin fernbleiben musste – und jeder, der mich kennt weiß, wie schwer es mir fällt, kostenlose Getränke und Essen abzulehnen – es war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Der kulturelle Austausch zwischen dem deutschen Film und der Welt sollte weitergeführt werden. Unbedingt.
Erschienen im Extrablatt, dem Newsletter der Deutschen Filmakademie am 11. Mai 2010
Verfasst vor 7 Monaten
Antoine Monot, Jr., Donnerstag den, 4. März 2010
So, der Tatort “Absturz”, der unter der Regie von Thorsten C. Fischer entstanden ist wird endlich ausgestrahlt. Die offizielle Seite des MDR ist hier zu finden, weitere Informationen von mir zu diesem Tatort gibts auch hier…
Viel Spaß beim gucken wünscht, wie immer, Ihr und Euer Antoine Monot, Jr.
// UPDATE
Hier alle vier Ausstrahlungstermine:
*********************** SO, 14.03.2010 **********************
+++ TATORT +++
14.03.2010 um 20:15 Uhr, Das Erste
Absturz, Reihe: Deutsche Erstausstrahlung, Buch: André Georgi, Regie: Thorsten C. Fischer, Musik: Fabian Römer und Steffen Kaltschmid, Land: BRD, Jahr: 2010, Dauer: 90 Minuten
Hauptkommissarin Eva Saalfeld fährt ihren Neffen Lukas zum Flugplatz, auf dem eine Flugschau stattfinden soll. Während seine Klassenkameraden bereits auf einer Hüpfburg toben, kommen er und Eva auf dem Parkplatz an -… Link: http://tv.intern.de/
+++ TATORT +++
14.03.2010 um 20:15 Uhr, ORF 2
Absturz, Reihe: Erstausstrahlung, Buch: André Georgi, Regie: Thorsten C. Fischer, Musik: Fabian Römer und Steffen Kaltschmid, Land: BRD, Jahr: 2010, Dauer: 95 Minuten
Auf einer Flugschau fährt ein Pilot beim Startversuch mit seiner Maschine in die Zuschauermenge. Ein Kind kommt ums Leben. Die Hauptkommissare Eva Saalfeld und Andreas Keppler übernehmen die Ermittlungen wegen… Link: http://tv.intern.de
+++ TATORT +++
14.03.2010 um 21:45 Uhr, ARD Eins Festival
Absturz, Buch: André Georgi, Regie: Thorsten C. Fischer, Musik: Fabian Römer und Steffen Kaltschmid, Land: BRD, Jahr: 2010, Dauer: 90 Minuten
Hauptkommissarin Eva Saalfeld fährt ihren Neffen Lukas zum Flugplatz, auf dem eine Flugschau stattfinden soll. Während seine Klassenkameraden bereits auf einer Hüpfburg toben, kommen er und Eva auf dem Parkplatz an -… Link: http://tv.intern.de
+++ TATORT +++
14.03.2010 um 23:45 Uhr, ARD Eins Festival
Absturz, Buch: André Georgi, Regie: Thorsten C. Fischer, Musik: Fabian Römer und Steffen Kaltschmid, Land: BRD, Jahr: 2010, Dauer: 90 Minuten
Hauptkommissarin Eva Saalfeld fährt ihren Neffen Lukas zum Flugplatz, auf dem eine Flugschau stattfinden soll. Während seine Klassenkameraden bereits auf einer Hüpfburg toben, kommen er und Eva auf dem Parkplatz an -… Link: http://tv.intern.de
Verfasst vor 7 Monaten
Antoine Monot, Jr., Dienstag den, 2. März 2010
Der Tagesspiegel hat, pünktlich zur Berlinale 2010, einen Artikel zum Thema wie man zum Film kommt veröffentlicht. Als Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Film- und Fernsehschauspieler wurde ich auch gefragt und durfte auf die Thematik, wie man Schauspieler wird, kurz eingehen:
Der Schauspieler Antoine Monot, Jr., Vorstands-Mitglied des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) und bekannt aus Filmen wie „Absolute Giganten“ und „Das Experiment“, war Regiestudent in Zürich, bevor er zu einem Casting eingeladen wurde. Rät er zu Ausbildung oder Quereinstieg? „Grundsätzlich würde ich jedem, der Schauspieler werden will, eine Woche lang erzählen, wie furchtbar der Beruf ist“, sagt er. „Wer es dann immer noch will, hat, glaube ich, das Zeug dazu.“ Wichtig für einen Schauspieler sei es, sich auf einem Markt mit nicht geringer Konkurrenz grundsätzlich zu überlegen: Was ist mein Alleinstellungsmerkmal?
Der vollständige Artikel von Patrick Wildermann ist hier zu finden: http://www.tagesspiegel.de
Verfasst vor 7 Monaten
Antoine Monot, Jr., Sonntag den, 28. Februar 2010
Heute Abend haben wir Premiere mit “Henri IV” in der Essener Lichtburg. Ein Heidenspektakel wird das im größten Kino Deutschlands mit vielen Stars und Prominenten; auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich angekündigt.
Und hier noch ein paar Links zum Film:
Offizielle Homepage: http://www.henri-vier.com
IMDB Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt1270766/
Google News: http://news.google.de/news/search?aq=f&pz=1&cf=all&ned=de&hl=de&q=HENRI+IV
Und jetzt wird der Smoking angezogen und los gehts…
Verfasst vor 1 Jahr
Antoine Monot, Jr., Donnerstag den, 27. August 2009
Gründer und Mitinititator will sich wieder mehr auf seine filmischen Arbeiten konzentrieren
Unterschiedliche künstlerische Auffassungen gaben schließlich den Ausschlag für die Beendigung der Zusammenarbeit von Antoine Monot, Jr. und dem Zurich Film Festival. Der Schauspieler hatte im Frühjahr 2005 gemeinsam mit Karl Spoerri und Nadja Schildknecht die Spondation Motion Picture GmbH gegründet, die seither das jährlich stattfindende Zurich Film Festival veranstaltet. In seiner Funktion als Programmleiter und zuletzt Kurator des deutschsprachigen Wettbewerbs hat Antoine Monot, Jr. entscheidend zum heutigen Erfolg des Zurich Film Festival beigetragen, das als Nachwuchsfilmfestival des Internationalen Films längst zu einer festen Größe in der Branche geworden ist. Das 5. Zurich Film Festival, das in diesem Jahr vom 24. September bis 4. Oktober 2009 stattfindet, wird durch den Ausstieg des renommierten Schauspielers in seinem Ablauf nicht beeinträchtigt.
Die kurzfristige Entscheidung begründet Antoine Monot, Jr. mit anstehenden Projekten: „Der Aufbau des Zurich Film Festival in den letzten fünf Jahren hat mir Spaß gemacht, aber auch Kraft gekostet. Ich will mich zukünftig wieder mehr der filmischen Arbeit widmen, hier stehen eine Reihe spannender Projekte an, die meine ganze Aufmerksamkeit brauchen.“
Neben zahlreichen Auftritten in Filmen (zuletzt „Eden is West“ von Costa-Gavras) und Fernsehproduktionen (u. a. „Tatort – Absturz“, „Pro7 Märchenstunde“, „Pro7 FunnyMovies“, alle 2009) arbeitete Antoine Monot, Jr. 2008 als Produzent für Spielfilme bei Condor Films (Schweiz). Mit seinem Umzug nach München hat er sich als Produzent selbstständig gemacht und produziert, zusammen mit Spella Medienproduktion, in diesem Winter seinen ersten Film „Slowplay“ unter der Regie von Daniel Kraus in Mombasa . Weitere Projekte sind in Planung. Monot, Jr.: „Die Produktion von eigenen Filmen reizt mich schon sehr lange. Diese Arbeit werde ich intensiv vorantreiben.“
Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten.
Weitere Informationen:
orange:blue Public Relations GmbH
Antje Meyer
Torstr. 218, 10115 Berlin
Tel.: 030/284878-0
Fax: 030/284878-20
mailto: info@orange-blue.de
Verfasst vor 1 Jahr
Antoine Monot, Jr., Sonntag den, 19. Juli 2009
Es ist vollbracht, der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler, in dessen Vorstand ich mich befinde, erringt einen grossen Sieg! Kurzfristig beschäftigte, zu denen auch wir (Film-)Schauspieler gehören, müssen ab dem 1.8.2009 für den Bezug von Arbeitslosengeld 1 nicht mehr 12 Monate zusammenkriegen, sondern 6. Ist es so einfach? 6 Monate und das wars?Nein, so einfach ist es nicht. Es gibt Auflagen. Der BFFS beschreibt das in seinem Blog sehr treffend:
Das neue Gesetz wird für uns Schauspieler und für alle kurzfristig beschäftigten (am Set) erstmal nicht viel verändern, es ist aber deshalb ein so grosser Erfolg, da es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Hätte die Bundesregierung auf die anderen Gewerkschaften gehört, wären wir zurück zur alten Rahmenfrist gebeamt worden und dort für die nächsten Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte stecken geblieben. Jetzt kann in der kommenden Legislaturperiode an den oben genannten 3 Stellschrauben das “feintuning” vorgenommen werden. Ziel ist es, dass wir Schauspieler endlich wieder Arbeitsloensgeld 1 beziehen können in Zeiten in denen wir nicht arbeiten. Immerhin zahlen wir verhältnissmässig viel ein.
Verfasst vor 1 Jahr
Antoine Monot, Jr., Dienstag den, 14. Juli 2009
Das Zurich Film Festival steht vor de Tür und das Auswahlverfahren läuft und läuft. Ich bin, in meiner Funktion als Kurator, zuständig für die Auswahl des deutschsprachigen Wettbewerbs.
Im diesem Jahr wurde die deutschsprachige Reihe, die ich schon letztes Jahr unter dem Titel “Panorama D” zusammengestellt hatte, in den Reigen des ehrwürdigen Wettbewerbs aufgenommen.
Ziel dieser Reihe ist es das deutschsprachige Filmschaffen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich speziell zu würdigen und dem Festival Publikum eine Auswahl des diesjährigen und vergangenen Jahres zu geben. Ich persönlich finde es wichtig, dass wir unseren Heimatmarkt, den deutschsprachigen, in einer eigenen Wettbewerbsreihe würdigen.
Und man höre und staune, dass sonst in der Deutschschweiz stiefmütterlich beachtete deutschsprachige Kino feierte letztes Jahr am Festival einen Erfolg. Ausverkaufte Vorstellungen. Die Zuschauer strömten in die Reihe und entdeckten auch wieder unseren “Heimatfilm” neu. Das freut.
Diese Woche findet, an einem geheimen Ort in den Schweizer Bergen ;-), die finale Sichtungswoche statt. Und dann heisst es wieder, and the nominees are… ;-)
Verfasst vor 1 Jahr
Antoine Monot, Jr., Montag den, 6. April 2009
Heute wurde es an die Presse gegeben und ist somit hochoffiziell. Meine von mir kuratierte Reihe “Panorama D”, die erst letztes Jahr ins Leben gerufen wurde, wird in den Wettbewerb eingeliedert. Blickpunkt:Film hat es dann auch sofort vermeldet.
Mir ist das deutschsprachige Filmschaffen, wie sollte es auch anders sein, sehr wichtig und liegt mir wirklich am Herzen. Nicht nur, dass ich seit doch ungefähr oder knapp 16 Jahren darin tätig bin, es ist auch der Heimatmarkt unseres Festivals. Es gehört zu der Sprachregion in dem unser Festival fest verwurzelt ist und das ist nicht nur gut so, sondern dem müssen wir auch unseren Tribut zollen. Nachdem ich im April 2008 die Programmleitung beim Zurich Film Festival abgegeben hatte, um mich neuen und aufregenden Aufgaben, die schon stänig an meiner Türe klopften, widmen zu können, mussten wir nicht lange überlegen um festzustellen was ich machen soll: eine deutschsprachige Reihe.
2008, im ersten Jahr der Reihe Panorama D, hatte ich dann die Filme Das Herz ist ein dunkler Wald, Fleisch ist mein Gemüse, Revanche, Chiko, Hardcover, Ich.Immendorff, Thieme – King of Pain und Berlin – 1. Mai ins Programm genommen gehabt. Die Reihe war abwechslungsreich und zeigte vom Dokumenatrfilm “Thieme – King of Pain”, bis zur hervorragenden Komödie “Hardcover” eine gute Übersicht über das deutschsprachige Filmschaffen des vergangenen Jahres.
So soll es auch 2009 wieder sein und doch wird es anders. Die Reihe verliert zwar ihren Titel Panorama D, wird dafür aber in den Wettbewerb eingegliedert, erhält eine eigene Jury und natürlich werden auch die Regisseurinnen und Regisseure eingeladen. Die “Macher” stellen ihren Film dann dem Publikum vor und im Anschluss an jeden Film werde ich das Publikumsgespräch, zusammen mit dem Regisseur, moderieren. Darauf freue ich mich sehr.