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Kategorie: Homepage
Verfasst vor 3 Jahren von Antoine Monot, Jr.
Ich habe lange hin und her überlegt aber irgendwann stand der Entschluss: eine neue Homepage muss her. Aber wie soll sie aussehen? Was soll sie beinhalten. Im Jahr 2000 arbeitet ich noch, wie ich Mitte dr 1990er Jahre gelernt hatte, mit einem
Text-Editor; eine neue Homepage hiess also leere Seite, eckige Klammer auf HTML reingeschrieben, eckige Klammer geschlossen. Das waren noch Zeiten…
Da ich damals, beim Bauen von meiner eigenen Webseite nicht wirklich strukturiert vorging, waren kleine Änderungen unfassbar mühsam, ein neuer Menüpunkt, eine neue Footerzeile, all das hies sofort, dass mindestens 20 Seiten einzeln bearbeitet werden mussten. Das war ein Graus. Irgendwann kam ich dann zu den Content Management Systemen (CMS) und probierte verschiedene aus: Contenido war eines davon, die anderen habe ich in der Zwischenzeit verdrängt
, aber irgendwann kam ich mit jedem CMS an eine Grenze, ich wollte dies und das, es liess sich aber nicht umsetzen. Es muss wohl Anfang 2000 gewesen sein, als ich mit einem CMS Namens TYPO3 in Kontakt kam, das war aufregend. Ein Open Source CMS ohne Grenzen, dafür auch nicht ohne unzählig verzweifelte Versuche etwas hinzubekommen. Diesmal stiess ich nicht an die Grenzen des CMS, sondern an meine eigenen. Ich tüftelte und machte und suchte und probierte und tatsächlich schaffte ich es dann im März 2003 meine eigene TYPO3-Homepage online zu schalten und der Welt zu präsentieren. Ich war mächtig stolz (im Jahr 2004 gründete ich dann das TYPO3 Forum, was heute zum grössten Forum der deutschsprachigen TYPO3-Community zählt).
Im Jahr 2007 wand ich mich an Esther Freiburghaus mich als Comic zu zeichnen. Ich hatte Comic Zeichnungen von ihr gesehen und war ganz begeistert und bat sie mich als Comic zu zeichnen. Die neue Homepage ging im Frühjahr des selben Jahres online; wiederum mit TYPO3, diesmal aber mit YAML für TemplaVoila. Was als kleiner Spass begann sollte weitergeführt werden. Ich wollte jetzt meine eigene Comic Homepage komplett und ganz und sowieso. Zufällig stolperte ich ein paar Wochen zuvor über designenlassen.de, einer Plattform auf der Auftraggeber ihre Wünsche einstellen können und Designer diese dann in Entwürfen umsetzen, nach Beendigung wählt der Auftraggeber einfach sein Lieblingsdesign aus. Und so fand ich dann Webdesign netzwerk, die auf Basis der Comic Figuren von Esther Freiburghaus alles weitere entwickelten, so wie es heute im Jahre 2009 zu sehen ist.
Ich entschied mich für WordPress, dem weitverbreitesten Blogsystem dieser Tage. Der für mich grosse Unterschied ist, dass ich als Blog auch eine kurze Nachricht schreiben kann, ich kann über die Premiere unseres Films “Eden is West” von Costa-Gavras genauso berichten, wie über eine gestartete Blogparade. Das war mir vorher so nicht möglich, ich hatte Kategorien wie News und fühlte mich eingeengt. Sicherlich, das ist nur ein Gefühl, aber so sind wir Menschen, so bin ich
.
Was lange währt, wird endlich gut… Aber das schöne und das erschreckende an Homepages zugleich ist, es hört nie auf; es ist nie zu Ende. In diesem Sinne, Ihr Antoine “to be continued” Monot, Jr.
Verfasst: am Donnerstag den, 23. Juli 2009 um 17:22:33 Uhr
Autor: Antoine Monot, Jr.
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