Zurück in die Zukunft! Anno 2009

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Sonntag den, 27. September 2009

Krise? Welche Krise? Antoine dreht durch – am Stück – das ganze Jahr – in vielen Filmen

“Die Pro7 Märchenstunde: Ali Baba und die vierzig Räuber”

Das Jahr präsentiert sich auch zu seiner Mitte so, wie es bereits im Januar angefangen hatte: arbeitsreich. Anfang des Jahres kam zuerst ein Film aus der Reihe der Pro7 Märchenstunde: “Ali Baba und die vierzig Räuber” drehten wir in der Türkei. Zusammen mit Fahri Ogün Yardim, Christina do Rego, Ralph Herforth, Peter Nottmeier und Mona Sharma (beide immer vorzüglich und grossartig in “Switch” und “Switch Reloaded”) realisierten wir unter der Regie von Nico Zingelmann das von Rat Pack produzierte, etwas andere Märchen. Die Dreharbeiten waren Traumhaft und sehr lustig. Es hat Spass gemacht, nach so langer Zeit wieder für das Rat Pack Team aus München arbeiten zu dürfen.

“Die Pro7 Funny Movies – Rookie”

“Rookie”, der im Rahmen der Pro7 Reihe Funny Movies entstanden ist, war ein weiteres Heighlight. In einem bayerischen Wald, wurde das Vietnam der damaligen Zeit heute wieder real. Mein Rolle ist Hau Den Pho, ein vietnamesischer General, der seinem Namen alle Ehre macht. Die Bumm Film zeichnete sich, im Auftrag der Rat Pack, für dieses glorreiche Stück lustiger Fernsehgeschichte, unter der Regie von Tommy Krappweis und mit Axel Stein, verantwortlich. Lang lebe der falsche Zahn, der aus meinem Gebiss das eines Vietnamesen machte.

Altmeister Alexander Sokurov

Der russische Altmeister Aleksandr Sokurov besetzte mich in Faust. Es waren 3 Drehtage im tschechischen Humpolic und die Ehre war gross. Das russische Genie verfilmt Faust in seinem bisher teuersten Projekt. Sokurov hat Einstellungen gedreht, die habe ich so noch nie gesehen. Er ist ein Meister der ein ganz klare Vorstellung der Bildsprache hat, gleichzeitig so hingebungsvoll mit seinen Schauspielern arbeitet und einem Costa-Gavras, mit dem ich letztes Jahr drehen durfte, in nichts nachsteht. Die überaus virtouse Kamera wurde vom zweifachen Oscar-Nomminierten und Cesar-Gewinner Bruno Delbonnel (“Amelie”, “Harry Potter”) geführt. Eine wirklich beeindruckende Drehzeit.

Die Dramen um die Gastauftritte

“Werner Eiskalt” war ein Gastauftritt der viel Spass machte und eine wirklich runde Sache war. Die Kollegen, allen voran Werner-Gott Brösel und Regisseur und Kameramann Gernott Roll machten diesen kurzen Ausflug zu einem sehr schönen Erlebnis. “Haltet die Welt an”, ein Drama um eine wahre Begebenheit, unter der Regie von Hartmut Griesmayr war ein eindrückliches Erlebnis. Ein Drehtag, drei Szenen, die aber soviel emotionalitöt erforderten wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Ankommen, fremdes Team, drei wahnsinnig fordernde Szenen spielen und ab nach Hause war ein Erlebnis, welchesich so in dieser Form noch nie hatte. Mein Dank gilt an Ziegler Film und Hartmut Griesmayr die mir das ermöglichten. “Männerherzen”, der neue Film von Simon Verhoeven, wird am 30. September, also in wenigen Tagen, seine Premiere in Berlin feiern. Es war eine lustige Szene und ich wünsche dem Film von Wiedemann und Berg von Herzen alles Gute, das Drehbuch war ein Schmankerl und der Film wird dem in nichts nachstehen, da bin ich mir gewiss und wie ich gehört habe, soll Regisseur und Schauspieler Kollege Justus von Dohnanyi ein Highlight dieses Films sein.

Tatort Kater macht Theater

Ein schönes Erlebniss war dieses Jahr auch der Leipziger Tatort “Absturz” mit den Kollegen Wuttke und Thomalla. Mehr darf ich an dieser Stelle nicht verraten, aber es war eine wirkliche intensive Arbeit mit Torsten C. Fischer. Eine wirkliche Herausforderung war für mich die Rolle des schwulen Friseurs Bobo Carluzzi in “Der große Kater”. Eine deutsche, schweizerische Koproduktion mit so gigantischen Kollegen wie Bruno Ganz, Ulrich Tukur, Christiane Paul, Edgar Selge, Marie Bäumer, Justus von Dohnanyi und eben meiner einer. Das Theaterstück “Gemeinsam”, von Martina Clavadetscher und unter der Regie von Sophie Stierle und zusammen mit meiner reizenden Kollegin Nadia Migdal, wurde schon an anderer Stelle in diesem Blog ausführlich besprochen. Aber auch hier gab es im Frühjahr die Premiere am Schauspielhaus Hamburg und vor einigen Wochen die EInaldung zum Theaterfestival Zürich, was Wiederuafnahmeproben nach sich zog. Jetzt ist Gemeinsam erstmal Einsam und die Wehmut kehrt ein, wird jedoch von der schönen Arbeit, Gott sei es gedankt, überschattet.

Und nu?

Wie geht es jetzt weiter? Das sei an dieser Stelle nicht verraten, alles weitere folgt in Kürze oder auch etwas später, aber das Jahr bringt noch ein Paar Rollen mit sich und die Dreharbeiten haben dazu auch schon begonnen. Die Krise ist an mir (noch) vorbeigegangen und dafür bin ich dankbar. Ich hatte mir vorgenommen 2009 wieder mehr zu drehen und mit dem Alter kommen nicht nur die Falten, sondern auch die Demut und Dankbarkeit. Es grüsst, wie immer, Ihr und Euer Antoine Monot, Jr. herzlichst.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Donnerstag den, 27. August 2009

Pressemitteilung: Antoine Monot, Jr. steigt beim Zurich Film Festival aus

Gründer und Mitinititator will sich wieder mehr auf seine filmischen Arbeiten konzentrieren

Unterschiedliche künstlerische Auffassungen gaben schließlich den Ausschlag für die Beendigung der Zusammenarbeit von Antoine Monot, Jr. und dem Zurich Film Festival. Der Schauspieler hatte im Frühjahr 2005 gemeinsam mit Karl Spoerri und Nadja Schildknecht die Spondation Motion Picture GmbH gegründet, die seither das jährlich stattfindende Zurich Film Festival veranstaltet. In seiner Funktion als Programmleiter und zuletzt Kurator des deutschsprachigen Wettbewerbs hat Antoine Monot, Jr. entscheidend zum heutigen Erfolg des Zurich Film Festival beigetragen, das als Nachwuchsfilmfestival des Internationalen Films längst zu einer festen Größe in der Branche geworden ist. Das 5. Zurich Film Festival, das in diesem Jahr vom 24. September bis 4. Oktober 2009 stattfindet, wird durch den Ausstieg des renommierten Schauspielers in seinem Ablauf nicht beeinträchtigt.

Die kurzfristige Entscheidung begründet Antoine Monot, Jr. mit anstehenden Projekten: „Der Aufbau des Zurich Film Festival in den letzten fünf Jahren hat mir Spaß gemacht, aber auch Kraft gekostet. Ich will mich zukünftig wieder mehr der filmischen Arbeit widmen, hier stehen eine Reihe spannender Projekte an, die meine ganze Aufmerksamkeit brauchen.“

Neben zahlreichen Auftritten in Filmen (zuletzt „Eden is West“ von Costa-Gavras) und Fernsehproduktionen (u. a. „Tatort – Absturz“, „Pro7 Märchenstunde“, „Pro7 FunnyMovies“, alle 2009) arbeitete Antoine Monot, Jr. 2008 als Produzent für Spielfilme bei Condor Films (Schweiz). Mit seinem Umzug nach München hat er sich als Produzent selbstständig gemacht und produziert, zusammen mit Spella Medienproduktion, in diesem Winter seinen ersten Film „Slowplay“ unter der Regie von Daniel Kraus in Mombasa . Weitere Projekte sind in Planung. Monot, Jr.: „Die Produktion von eigenen Filmen reizt mich schon sehr lange. Diese Arbeit werde ich intensiv vorantreiben.“

Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten.

Weitere Informationen:
orange:blue Public Relations GmbH
Antje Meyer
Torstr. 218, 10115 Berlin
Tel.: 030/284878-0
Fax: 030/284878-20
mailto: info@orange-blue.de

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Mittwoch den, 26. August 2009

Wählt die Piraten, gebt der Piraten Partei die Zweitstimme bei der Bundestagswahl am 27. September 2009

Die Piraten Partei ist ein Phänomen. Sie erobern die europäischen Länder, wie kaum eine politische (zu wählende) Bewegung vorher. Aber für was stehen die Piraten eigentlich?

Unsere Gesellschaft befindet sich derzeit in einer Umbruchsphase. Technische Entwicklungen bieten neue Möglichkeiten, unsere Gesellschaft zu gestalten und alle Menschen an Wissen, Kultur und politischer Mitgestaltung teilhaben zu lassen. Gleichzeitig sehen wir uns einer innenpolitischen Entwicklung ausgesetzt, die unsere Bürgerrechte mehr und mehr aushöhlt und technische Möglichkeiten nicht für, sondern gegen die Bürger einsetzt. Wir glauben, dass in dieser Phase die Weichen gestellt werden für die weitere politische Entwicklung: Über unsere Bürgerrechte und darüber, wer das Wissens und die Kultur der Menschheit besitzt, wird genau jetzt und oft still und leise im Verborgenen entschieden. Das macht eine vorübergehende Priorisierung und eine Sammlung unserer politischen Kräfte bei diesen Themen nötig.

Wir wollen einen neuen Politikstil etablieren: Wir nehmen die Wähler als mündige Bürger ernst (schließlich begreifen wir uns selbst als Teil von ihnen). Da Politiker den Willen des Volkes vertreten sollten, erarbeiten wir unsere politischen Themen einfach gleich mit diesem gemeinsam. Wer findet, dass wir ein neues Themenfeld besetzen sollten, kann dieses mit Piraten und Nichtpiraten gemeinsam im Wiki erarbeiten. Positionen nicht einfach von der Parteispitze festlegen zu lassen, sondern mit den Bürgern zu erarbeiten, kostet allerdings Zeit.

Dass wir eine Wahl mit absoluter Mehrheit gewinnen könnten, glauben nicht einmal wir. Da wir nicht so bald alleine regieren werden, müssen wir auch nicht jedes Thema sofort besetzen. Dafür meinen wir die Themen, die wir vertreten, aber absolut ernst. Das macht unser Verhalten nach einer Wahl für die Wähler vorhersehbar.

Neben diesen Themen ist die Partei zur Zeit wirklich allen anderen einen Schritt voraus. Alles wird zusammen mit Allen erarbeitet. Es gibt keine Partei die sich abgrenzt, die etwas entwickelt und vorstellt um damit den Wähler anzulocken. Das ist neu. Das ist wohl einzigartig und es ist auch zeitgemäß. So wird das Parteiprogramm zum Beispiel in einem Wiki gemeinsam erarbeitet und auch wenn diese eine Seite selber (verständlicherweise) gesperrt ist, können Anträge auf Änderung des Parteiprogramms ganz einfach innerhalb einer Diskussion erarbeitet werden. Die wohl wichtigste Aussage der Piratenpartei ist: es gibt kein ihr und wir, wir alle sind die Partei. Und das stimmt auch, jeder kann sich engagieren, kann einen Landesverband gründen, wenn es diesen noch nicht gibt, kann Wahlstände aufbauen und betreiben oder sich mit einer Spende beteiligen.

Ob die Piraten so bleiben wie sie sind, wird die Zukunft zeigen. Ich habe mir darum überlegt den Piraten meine Zweitstimme zu geben. “Wählt die Piraten, gebt ihnen die Zweitstimme”.

httpv://www.youtube.com/watch?v=3Ixl68QAhGw

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Donnerstag den, 6. August 2009

“Isch Kandidiere” – Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling lüftet das Geheimnis um seinen neuen Kinofilm

Selten wurde so ein Geheimnis um eine Kinoproduktion gemacht wie bei “Isch Kandidiere”. Die Dreharbeiten liefen unter dem Titel “Ich bin dann mal weg”, nach dem gleichnamigen Titel von Hape Kerkelings herrlich unterhaltsamen Buch. In Wahrheit wurde gar nicht dieser Millionenfach verkaufte Bestseller verfilmt, sondern ein Film mit Kerkelings Kunstfigur Horst Schlämmer.

Es soll wirklich Menschen geben die an eine Existenz von Horst Schlämmer glauben. Ich habe letzthin gelesen (leider fehlt mir das Gedächtnis wo dies war um es hier zu verlinken), dass auf der Strasse befragte Menschen gesagt haben, sie würden gerne mal Horst Schlämmer und Hape Kerkeling zusammen sehen und dass die beiden sich sicherlich gut ergänzen. Und das war ernst gemeint.

Das Material, welches es zu sehen gibt, ist rar gesät und nur nach und nach wird Promomaterial freigegeben. Ein in Deutschland seltenes unterfangen, da Verleiher in der Regel so viel Material wie nur möglich der Presse geben möchten, damit so viel wie möglich auch geschreiben werden kann. Constantin geht hier, zu Recht, einen ganz anderen Weg und scheint damit auch Erfolg zu haben. Es wäre allen Beteiligten zu gönnen!

Hier und jetzt also das neuste Material welches mit Stand von heute veröffnetlicht wurde.

Der erste kurze Trailer der in den Kinos zu sehen war und auch im Internet auftauchte.
httpv://www.youtube.com/watch?v=XkKxG6-oLkk

Die Bild Zeitung berichtet exklusiv und die unterdrückten Lacher der Journalisten im Off sind köstlich.
httpv://www.youtube.com/watch?v=WHB-dJU2POk

Und hier der offizielle Trailer zu “Isch kandidiere”
httpv://www.youtube.com/watch?v=nXak1OoRO38

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Samstag den, 1. August 2009

Fundstücke: Heute, “Detektiv Rockford – Anruf genügt” kommt zurück

Was war das für ein Highlight meiner deutschen Fernsehjugend “Detektiv Rockford – Anruf genügt” (engl: “The Rockford Files”) mit James Garner.

James Scott Rockford, meist kurz Jim, verbrachte fünf Jahre unschuldig im Gefängnis von San Quentin. Nach seiner Rehabilitierung lässt er sich als Privatdetektiv nieder. Er wohnt am Strand von Malibu, Paradise Cove Road 29, in einem Wohnwagen, der ihm gleichzeitig auch als Büro dient.

Bei der Lösung seiner Fälle helfen ihm oftmals sein Vater Rocky, seine Freundin und Rechtsanwältin Beth und sein ehemaliger Mithäftling Angel. Zugang zu Polizeiakten verschafft ihm sein Freund, der Polizist Dennis Becker, der – obwohl stets überarbeitet, genervt und um seinen Job besorgt – doch immer wieder entsprechende „Dienstleistungen“ für Jim Rockford ausführt. Sein Honorar beträgt 200 Dollar pro Tag plus Spesen, die ihm seine Klienten aber oftmals schuldig bleiben. Als Detektiv zeichnet Jim Rockford sein Einfallsreichtum, Einfühlungsvermögen und Redetalent aus. Mit Hilfe einer kleinen, mobilen Drucker-Presse kann er sich schnell eine entsprechende Tarnung für seine Aktivitäten zulegen und erhält damit in der Regel die gewünschten Informationen. Er trägt selten eine Waffe (für die er ohnehin keine Erlaubnis besitzt). Diese bewahrt er in einer Kaffeedose in seiner Küche auf. Der Kaffee würde die Waffe gut gegen die salzige Seeluft schützen, wie Rockford oftmals scherzhaft erzählte. Quelle Wikipedia

Wie das Medienmagazin DWDL (absolut Lesenswert!) diese Woche geschrieben hat, wird die Serie von NBC zurück auf den Bildschirn gebracht:

NBC will offenbar den Klassiker “The Rockford Files”, in Deutschland als “Detektiv Rockford: Anruf genügt” bekannt, neu auflegen. Die Original-Serie mit James Garner in der Rolle als Detektiv Jim Rockford lief in den 70er Jahren bei NBC. Als Produzent wurde offenbar David Shore angeheuert. Shore will die Serie zwar in die aktuelle Zeit überführen, dem Kern des Formats aber treu bleiben. Variety zitiert ihn mit den Worten: “Was Rockford zeitlos macht ist seine Verwundbarkeit (…) Manchmal ist er ein Held, manchmal läuft er davon.” Etwas sehen dürfte man vom neuen Rockford – wenn überhaupt – aber frühestens im Herbst kommenden Jahres.

Legendär ist die Titelsequenz in der es immer hies: „Hier ist Jim Rockford. Bitte nennen Sie Ihren Namen, Ihre Nummer, ich rufe zurück.“ Und das zu einer Zeit in der wir in Deutschland noch gar nicht wirklich wussten was ein Anrufbeantworter ist. *rofl*

Noch zu gut erinnere ich mich an eine Folge an deren Ende, Rockford hatte alles gelöst und dem Millionär seine entführte Tochter zurückgebracht, eben dieser Millionär sagte (während er dem ewig klammen Rockford einen Scheck in Millionenhöhe reicht) “Nemen Sie das, zusätzlich zu ihrem Honorar als Dankeschön”. Rockford, der die Summe sieht, antwortet mit falscher Bescheidenheit “Das kann ich doch nicht annehmen”, worauf der Millionär den Scheck mit den Worten “OK, dann eben nicht” zerreisst. Rockford weiss nicht was er sagen soll und trottet von dannen. Und die Moral von der Geschicht? Bescheidenheit, die lohnt sicht nicht.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Freitag den, 31. Juli 2009

Fundstücke: Heute, das Schinken-Magazin des Hamburger Flughafens

Am Hamburger Flughafen kam mir heute das hauseigene Magazin unter die Augen, das ham.airport magazine. Ob die Hamburger Flughafenbetreiber wissen, dass für englischsprachige Touristen Ham Schinken ist und keine offizielle Abkürzung für Hamburg? Vielleicht wollte man aber auch die Assoziation zum Wort ungeschickt erwecken was wiederum ham-handed auf Englisch heisst? Oder man wollte ganz einfach nur sagen, dass das alles ein Spass ist und man nur überziehen wollte, im Sinn von übertreiben, wofür to ham im englischen steht?

Werden wir es je herausfinden? Bleibt es für immer ein Geheimnis?

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Donnerstag den, 23. Juli 2009

monot.com wird neu, dank designenlassen.de – der lange Weg der Domain monot.com

Ich habe lange hin und her überlegt aber irgendwann stand der Entschluss: eine neue Homepage muss her. Aber wie soll sie aussehen? Was soll sie beinhalten. Im Jahr 2000 arbeitet ich noch, wie ich Mitte dr 1990er Jahre gelernt hatte, mit einem

Text-Editor; eine neue Homepage hiess also leere Seite, eckige Klammer auf HTML reingeschrieben, eckige Klammer geschlossen. Das waren noch Zeiten…

Da ich damals, beim Bauen von meiner eigenen Webseite nicht wirklich strukturiert vorging, waren kleine Änderungen unfassbar mühsam, ein neuer Menüpunkt, eine neue Footerzeile, all das hies sofort, dass mindestens 20 Seiten einzeln bearbeitet werden mussten. Das war ein Graus. Irgendwann kam ich dann zu den Content Management Systemen (CMS) und probierte verschiedene aus: Contenido war eines davon, die anderen habe ich in der Zwischenzeit verdrängt ;-) , aber irgendwann kam ich mit jedem CMS an eine Grenze, ich wollte dies und das, es liess sich aber nicht umsetzen. Es muss wohl Anfang 2000 gewesen sein, als ich mit einem CMS Namens TYPO3 in Kontakt kam, das war aufregend. Ein Open Source CMS ohne Grenzen, dafür auch nicht ohne unzählig verzweifelte Versuche etwas hinzubekommen. Diesmal stiess ich nicht an die Grenzen des CMS, sondern an meine eigenen. Ich tüftelte und machte und suchte und probierte und tatsächlich schaffte ich es dann im März 2003 meine eigene TYPO3-Homepage online zu schalten und der Welt zu präsentieren. Ich war mächtig stolz (im Jahr 2004 gründete ich dann das TYPO3 Forum, was heute zum grössten Forum der deutschsprachigen TYPO3-Community zählt).

Im Jahr 2007 wand ich mich an Esther Freiburghaus mich als Comic zu zeichnen. Ich hatte Comic Zeichnungen von ihr gesehen und war ganz begeistert und bat sie mich als Comic zu zeichnen. Die neue Homepage ging im Frühjahr des selben Jahres online; wiederum mit TYPO3, diesmal aber mit YAML für TemplaVoila. Was als kleiner Spass begann sollte weitergeführt werden. Ich wollte jetzt meine eigene Comic Homepage komplett und ganz und sowieso. Zufällig stolperte ich ein paar Wochen zuvor über designenlassen.de, einer Plattform auf der Auftraggeber ihre Wünsche einstellen können und Designer diese dann in Entwürfen umsetzen, nach Beendigung wählt der Auftraggeber einfach sein Lieblingsdesign aus. Und so fand ich dann Webdesign netzwerk, die auf Basis der Comic Figuren von Esther Freiburghaus alles weitere entwickelten, so wie es heute im Jahre 2009 zu sehen ist.

Ich entschied mich für WordPress, dem weitverbreitesten Blogsystem dieser Tage. Der für mich grosse Unterschied ist, dass ich als Blog auch eine kurze Nachricht schreiben kann, ich kann über die Premiere unseres Films “Eden is West” von Costa-Gavras genauso berichten, wie über eine gestartete Blogparade. Das war mir vorher so nicht möglich, ich hatte Kategorien wie News und fühlte mich eingeengt. Sicherlich, das ist nur ein Gefühl, aber so sind wir Menschen, so bin ich :-) .

Was lange währt, wird endlich gut… Aber das schöne und das erschreckende an Homepages zugleich ist, es hört nie auf; es ist nie zu Ende. In diesem Sinne, Ihr Antoine “to be continued” Monot, Jr.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Dienstag den, 21. Juli 2009

Mr. Monot, wie haben Sie das gemacht, äh… was waren die langweiligsten Interview-Fragen?

In einem meiner Kommentare, nämlich in dem von Thomas, der nebenbei einen der schönsten Filmblogs ins Leben gerufen hat, wurde ich, in Bezug auf den Artikel über Hugh Laurie, gefragt was denn meine, und damit schloss er seine gestellte Frage explizit aus, was denn also meine langweiligsten Fragen in Interviews gewesen wären. Hui, ersteinmal froh diesen soeben geschriebenen verschachtelten Satz hinter mich gebracht zu haben, will ich auch gleich mit den Antworten starten:

Hier also die besten Standard Fragen die mir in Interviews jemals gestellt wurden:

Q: Warum bist du Schauspieler geworden?
A: Ich war Elfeinhalb und wusste, dass ich Schauspieler werden wollen würde.

Q: Sind deine Eltern auch Künstler?
A: Was heisst hier auch? Ich bin Schauspieler. Ach ja, mein Vater war und ist Komponist und Dirigent und meine Mutter war, bevor sie den Beruf wechselte, Schauspielerin.

Q: Ist es schwierig den ganzen Text auswendig zu lernen?
A: Es ist nicht schwierig, aber langweilig und leider nötig.

Q: Wie waren die Dreharbeiten zum Film XY?
A: Mann kann hierbei das XY mit jedem beliebigen Titel austauschen, da man, soweit man Folgejobs bekommen möchte, immer wie folgt zu antworten hat: das waren die schönsten Dreharbeiten die ich seit langem hatte. Die Arbeit mit den Kollegen war fantastisch und der Regisseur… der Regisseur… (hier kann man gerne kurz den Faden verlieren und hat dabei von oben links nach oben rechts mit den Augen zu schauen, das wirkt sehr geniesserisch und schwelgend) war einfach wunderbar. Wir wussten was wir voneinander wollten und hatten eine unfassbar produktive Zeit miteinander.

Aber natürlich, und das sei an dieser Stelle mit aller deutlichkeit vermerkt, kann es natürlich Momente geben in denen, vor allem die letzte Antwort, ernst gemeint war.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Dienstag den, 21. Juli 2009

Fundstücke: Heute, Hugh Laurie

Hugh Laurie, allen bekannt aus der Serie Dr. House, hat ein schweres Leben: seit Jahrzehnten tingelt er durch amerikanische Talkshows, aber mehr als eine Handvoll verschiedener Fragen, hat man für ihn nicht. So tingelt unser pathologischer Sisyphos duch den ewig gleichen Fragebogen.

httpvhd://www.youtube.com/watch?v=yWYvl_AIIbU

Das Fernsehlexikon hat dieses wunderbare Fundstück gemacht. Danke dafür.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Montag den, 20. Juli 2009

Blog-Parade: Welches war der ungewöhnlichste Ort an dem du einen Film gesehen hast?

So, liebe Leser, ich starte mit einer Blog-Parade. Wer nicht weiss, wie das geht, dem wird das hier kurz erklärt (schöner Reim):

Im eigenen Blog beantwortest du meine Frage und setzt einen Link auf diesen Artikel. Falls der Trackback nicht funktioniert, hinterlasse zur Sicherheit bei mir einen Kommentar mit dem Link zu deinem Artikel. Einsendeschluss ist der 21. August 2009. Danach werde ich die Antworten auswerten und hier vorstellen. Der Gewinner erhält eine DVD nach Wahl (üblicher Preis und die DVD sollte auch bei Amazon.de (und nicht nur bei amazon.co.jp) erhältlich sein. ;) Zuzüglich gibts natürlich noch Bloggger Ruhm und Ehre.

Also auf und los:

Welches war der ungewöhnlichste Ort an dem du einen Film gesehen hast und wie hiess er?

Ich freue mich auf die Beiträge in euren Blogs!


Hier liste ich alle Teilnehmer auf, ein Link ist dir also gewiss…

  1. Filmblog Filmsprung

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Sonntag den, 19. Juli 2009

Der BFFS gewinnt! Neues Gesetz zum Bezug von Arbeitslosengeld 1 für uns Schauspieler

Es ist vollbracht, der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler, in dessen Vorstand ich mich befinde, erringt einen grossen Sieg! Kurzfristig beschäftigte, zu denen auch wir (Film-)Schauspieler gehören, müssen ab dem 1.8.2009 für den Bezug von Arbeitslosengeld 1 nicht mehr 12 Monate zusammenkriegen, sondern 6. Ist es so einfach? 6 Monate und das wars?Nein, so einfach ist es nicht. Es gibt Auflagen. Der BFFS beschreibt das in seinem Blog sehr treffend:

  1. Seine Beschäftigungstage in der 2-jährigen Rahmenfrist müssen sich überwiegend aus Anstellungen ergeben, die auf nicht mehr als 6 Wochen im Voraus durch Arbeitsvertrag zeit‑ oder zweckbefristet sind.
  2. Er muss in der 2-jährigen Rahmenfrist insgesamt mindestens 6 Monate (180 Tage) arbeitslosenversichert gearbeitet haben, also die verkürzte Anwartschaftszeit erfüllt haben.
  3. Sein (sozialversicherungspflichtig) erzieltes Arbeitsentgelt in den letzten zwölf Monaten darf die maßgebliche Bezugsgröße nicht übersteigen – das ist das Durchschnittarbeitssentgelt aller Beschäftigten (zurzeit 30.240 €)

Das neue Gesetz wird für uns Schauspieler und für alle kurzfristig beschäftigten (am Set) erstmal nicht viel verändern, es ist aber deshalb ein so grosser Erfolg, da es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Hätte die Bundesregierung auf die anderen Gewerkschaften gehört, wären wir zurück zur alten Rahmenfrist gebeamt worden und dort für die nächsten Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte stecken geblieben. Jetzt kann in der kommenden Legislaturperiode an den oben genannten 3 Stellschrauben das “feintuning” vorgenommen werden. Ziel ist es, dass wir Schauspieler endlich wieder Arbeitsloensgeld 1 beziehen können in Zeiten in denen wir nicht arbeiten. Immerhin zahlen wir verhältnissmässig viel ein.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Dienstag den, 14. Juli 2009

Zurich Film Festival 2009 – Preview 1

Das Zurich Film Festival steht vor de Tür und das Auswahlverfahren läuft und läuft. Ich bin, in meiner Funktion als Kurator, zuständig für die Auswahl des deutschsprachigen Wettbewerbs.

Im diesem Jahr wurde die deutschsprachige Reihe, die ich schon letztes Jahr unter dem Titel “Panorama D” zusammengestellt hatte, in den Reigen des ehrwürdigen Wettbewerbs aufgenommen.

Ziel dieser Reihe ist es das deutschsprachige Filmschaffen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich speziell zu würdigen und dem Festival Publikum eine Auswahl des diesjährigen und vergangenen Jahres zu geben. Ich persönlich finde es wichtig, dass wir unseren Heimatmarkt, den deutschsprachigen, in einer eigenen Wettbewerbsreihe würdigen.

Und man höre und staune, dass sonst in der Deutschschweiz stiefmütterlich beachtete deutschsprachige Kino feierte letztes Jahr am Festival einen Erfolg. Ausverkaufte Vorstellungen. Die Zuschauer strömten in die Reihe und entdeckten auch wieder unseren “Heimatfilm” neu. Das freut.

Diese Woche findet, an einem geheimen Ort in den Schweizer Bergen ;-) , die finale Sichtungswoche statt. Und dann heisst es wieder, and the nominees are… ;-)

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Dienstag den, 14. Juli 2009

Leipziger Tatort “Absturz”

Die Dreharbeiten zum Tatort “Absturz” in Leipzig haben begonnen und die Kollegen Simone Thomalle und Martin Wuttke sind reizend am Set. Nur was ich spiele, also welche Rolle, darf an dieser Stelle nicht verraten werden.

Die ARD selber schreibt dazu “Rauchende Flugzeugtrümmer, Feuerwehrmänner, Rettungssanitäter und fliehende Menschen – beim Dreh zum MDR-Tatort “Absturz” herrscht in diesen Tagen am Altenburger Flughafen Katastrophenalarm. Auf dem Flugfeld wurden die ersten Szenen der neuesten Folge mit Simone Thomalla und Martin Wuttke realisiert”.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Montag den, 6. Juli 2009

Fotoshooting 2007

Diese Bilder entstanden 2007 in Berlin. Der Fotograf war Joachim Gern, bei dem auch sämtliche Rechte liegen.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Montag den, 6. Juli 2009

Fotoshooting 2006

Diese Bilder sind 2006 sozusagen vor meiner Wohnung in Zürich entstanden. Die Strecke wurde im Auftrag des Stern von Anna Rosa Krau fotografiert. Alle Rechte liegen bei der Fotografin.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Montag den, 6. Juli 2009

Fotoshooting 2005

Diese Bilder entstanden 2005 in Zürich während eines Shootings mit Katrin Walther. Alle Rechte liegen bei ihr.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Montag den, 6. Juli 2009

Fotoshooting 2001

Diese Bilder entstanden 2001 in München während eines Shootings.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Montag den, 6. Juli 2009

Kinderbilder

Diese Bilder entstanden in der Zeit zwischen 1975 und 1987.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Samstag den, 25. April 2009

“Gemeinsam” hat am Schauspielhaus Hamburg Premiere

Es fing vor ziemlich genau 3 Jahren an, da hatten die Autorin Martina Clavadetscher und die Regisseurin Sophie Stierle eine Idee. Flugs wurde aus einem bestehenden, sich noch in Arbeit befindenden Stück von Martina einige Szenen herausgenommen und diese führten wir in kleinem Rahmen auf. Wir, waren eben die Regisseurin Sophie Stierle, die Autorin Martina Clavadetscher, die Schauspielerin Nadja Migdal und einer meiner.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Montag den, 6. April 2009

Panorama D wird in den Zurich Film Festival-Wettbewerb eingegliedert

Heute wurde es an die Presse gegeben und ist somit hochoffiziell. Meine von mir kuratierte Reihe “Panorama D”, die erst letztes Jahr ins Leben gerufen wurde, wird in den Wettbewerb eingeliedert. Blickpunkt:Film hat es dann auch sofort vermeldet.

Mir ist das deutschsprachige Filmschaffen, wie sollte es auch anders sein, sehr wichtig und liegt mir wirklich am Herzen. Nicht nur, dass ich seit doch ungefähr oder knapp 16 Jahren darin tätig bin, es ist auch der Heimatmarkt unseres Festivals. Es gehört zu der Sprachregion in dem unser Festival fest verwurzelt ist und das ist nicht nur gut so, sondern dem müssen wir auch unseren Tribut zollen. Nachdem ich im April 2008 die Programmleitung beim Zurich Film Festival abgegeben hatte, um mich neuen und aufregenden Aufgaben, die schon stänig an meiner Türe klopften, widmen zu können, mussten wir nicht lange überlegen um festzustellen was ich machen soll: eine deutschsprachige Reihe.

2008, im ersten Jahr der Reihe Panorama D, hatte ich dann die Filme Das Herz ist ein dunkler Wald, Fleisch ist mein Gemüse, Revanche, Chiko, Hardcover, Ich.Immendorff, Thieme – King of Pain und Berlin – 1. Mai ins Programm genommen gehabt. Die Reihe war abwechslungsreich und zeigte vom Dokumenatrfilm “Thieme – King of Pain”, bis zur hervorragenden Komödie “Hardcover” eine gute Übersicht über das deutschsprachige Filmschaffen des vergangenen Jahres.

So soll es auch 2009 wieder sein und doch wird es anders. Die Reihe verliert zwar ihren Titel Panorama D, wird dafür aber in den Wettbewerb eingegliedert, erhält eine eigene Jury und natürlich werden auch die Regisseurinnen und Regisseure eingeladen. Die “Macher” stellen ihren Film dann dem Publikum vor und im Anschluss an jeden Film werde ich das Publikumsgespräch, zusammen mit dem Regisseur, moderieren. Darauf freue ich mich sehr.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Samstag den, 14. Februar 2009

Der Rote Teppich der Berlinale mit Costa-Gavras und “Eden is West”

Heute Abend war nicht nur die Closing Night der Berlinale 2009, nein, wir hatten mit unserem Film “Eden is West” auch Premiere im Berlinale Palast, da dieser Film als Abschlussfilm der Berlinale 2009 ausgewählt wurde. “Eden is West” ist der neue Film von Regisseur Alt- und Grossmeister Costa-Gavras. Schon die Dreharbeiten waren der Wahnsinn. 10 Tage Frankreich die sich aufteilten in Paris und Alpen. Mit Costa zu drehen gehört wohl zu den schönsten Erfahrungen meines Lebens.

Verfasst vor 3 Jahren
Antoine Monot, Jr., Dienstag den, 27. Januar 2009

Fundstücke: Heute, “I’m fucking Matt Damon” in chronologischer Reihenfolge

I’m fucking Matt Damon – der Klassiker zwischen Sarah Silverman, Matt Damon und Jimmy Kenel und Ben Affleck in chronologischer Reihenfolge:

1) I’m fucking Matt Damon
httpv://www.youtube.com/watch?v=WLG3S5WzHig

2) I’m fucking Ben Affleck
httpv://www.youtube.com/watch?v=kVv4A0r3wxU

3) I’m still fucking Matt Damon
httpv://www.youtube.com/watch?v=tNkhWPThcf0

4) Matt Damon on Jimmy Kimmel Live
httpv://www.youtube.com/watch?v=-PZNfOZXPJk