Verfasst vor 16 Jahren von Antoine Monot, Jr.

Drehbericht zu “Tschäss” (1994)

Schweizerisch/Österreichisch/Deutsche Kinokoproduktion von Daniel Helfer, mit Pasquale Aleardi, Karl Spoerri, Imanuel Humm und Antoine Monot, Jr. sowie Mathias Gnädinger, eine Catpics Coproduction AG – Calypso-Film – Dor-Film- Produktion, im Verleih der Filmcooperative Zürich, Schweizer Kinostart 1994

Eine Woche bevor ich meinen Ausbildungsplatz an der Schauspiel Akademie Zürich verlor, erfuhr ich, dass ich für eine der 5 Hauptrollen zum Casting eingeladen worden war, zusammen mit Karl Spoerri und Pasquale Aleardi. Schon die Bank der Schauspielschule drückten wir zusammen, so wurden die Dreharbeiten in Zürich und Wuppertal zu einem einzigen Vergnügen für uns: drei Freunde, die auch noch zusammen einen Kinofilm drehen dürfen!

Es war die erste und – Gott sei Dank – letzte Arbeit, die ich so unvorbereitet anging. Zwar nahm ich über 60 Kontrabass-Stunden, leider half das aber nicht sehr viel. Während den Dreharbeiten stellte sich heraus, dass ich schlicht und einfach zu jung für so etwas war; dass das Team und allen voran Daniel Helfer es dennoch mit mir aushielten, zeugt von Größe.

Der Film zeigt die Rebellenzeit einer Jazzband Ende der 50er Jahre in Zürich. Etwas zu brav geriet der Film, sodass er in Deutschland nie in die Kinos kam. Dazu kam noch, dass das Original auf Schweizerdeutsch gedreht wurde und die synchronisierte Fassung an Pornofilme aus den frühen 70er Jahren erinnerte.

Durch Tschäss hat sich eigentlich alles “Dominostein-artig” entwickelt, so dass ich diesem Film viel zu verdanken habe.

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Verfasst: am Donnerstag den, 25. August 1994 um 10:00:15 Uhr
Autor: Antoine Monot, Jr.
Tags: Drehbericht , Film ,


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